3. Clubregatta 2020

Trotz Corona ist es gelungen, noch eine 3. clubinterne Regatta unter recht hoher Beteiligung (15 Schiffe) durchzuführen. Bei schönem Wetter aber starken Winden aus Ost war auch unsere Jugend wieder vertreten und hat bei den „Grossen“ eine Heuer gefunden. Es hat allen Spass gemacht und nach zwei anstrengenden Runden über den Tegeler See gab es Leckeres vom Grill und geselliges Beisammensein (mit Abstand) auf der Terasse. Die jugendlichen Mitsegler konnten sich bei der Siegerehrung Sachpreise aussuchen.

Clubwettfahrt 1 und 2

Wie auch schon am 05.09.2020 wurde am vergangenen Samstag wieder eine Clubwettfahrt durchgeführt. Die segelwillige Jugend und auch Eltern wurden auf die grösseren Schiffe verteilt. Um 14:00 Uhr Höhe Bürgerablage fiel der Startschuss.

Gesegelt wurden zwei Runden bis zur Mündung um die Tonne H26 bei mittleren Winden. Die Kinder waren begeistert und haben sich ihre Preis redlich verdient. Anschliessend konnten wir mit entsprechendem Abstand noch einnige schöne Stunden bei Gegrilltem und Getränken auf der sonnigen Terasse des SCN verbringen. Erfreulich war auch die Teilnahme, mit 16 Schiffen konnten wir ein ordentliches Feld an den Start bringen.

Schnuppersegeln

von Tobias Lechner

Michael und ich als neue Jugendleitung haben entschieden am 7. und 8. Mai 2016 ein Schnuppersegeln zu veranstalten. Alles begann mit der Vorbereitung erstes suchten wir uns die Adressen von den Schulen und Kitas zusammen. Schnell waren die Anschreiben formuliert und ausgedruckt. In jeden Briefumschlag legten wir noch Gutscheine hinzu sowie ein Plakat, das in den Schulen und Kitas ausgehangen werden sollte. Insgesamt gingen dann über 30 Anschreiben per Post raus. Erst gab es keine Rückmeldungen, doch kurz vor dem Termin hatten wir 6 Anmeldungen von Jugendlichen.

Am 7. Mai trafen wir uns alle um 10:00 Uhr im Segel-Club Nordstern und stellten uns alle gegenseitig vor. Jeder Teilnehmer bekam noch jeder schnell seinen Namen, der auf Tesaband geschrieben wurde, auf das T-Shirt geklebt. Michael machte eine Tour mit den Schnupperseglnern über das Grundstück und dann erklärten wir den Optimisten. Ein paar Begriffe wie Ruder, Schwert und Großbaum war den Jugendlichen bekannt.
Als nächstes zogen wir uns alle Schwimmwesten an und dann hieß es mit den Optimisten paddeln. Jeweils zu zweit saßen die Jugendlichen in den Optis und paddelten vor dem Hauptsteg umher. Da an diesem Tag viel Wind 4-5 Bft. war, zogen wir es vor diese Angelegenheit in den Hafen zu verlegen da dieser Windgeschützter war. Dort machten wir Wettpaddeln, die Jugndlichen hatten großen Spaß und Ehrgeiz als erster anzukommen.
Wir zogen die Optis gemeinschaftlich aus dem Wasser und spielten auf der Wiese Fußball bis das Essen fertig war.
Gut gestärkt fuhr Olli auf der Konga und Michael auf der Varianta mit jeweils 3 Jugendlichen raus und zeigten ein paar Manöver.

Am Sonntag ging es dann zur selben Zeit wie am Vortag los. Heute unterstütze uns beim Schnuppersegeln noch Alexandra. Diesmal stieg Andreas auf die Konga und Michael blieb auf der Varianta. Alexandra wechselte dann auf die Varianta und Michael auf den Jumbo. Kurz vor 12 Uhr fuhren beide Segelboote wieder in den Hafen. Die Boote wurden abgedeckt und dann gab es auch schon wieder Mittag.
Nach dem Mittag fuhren wir mit dem Flitzegummi, dem Jumbo und dem roten Trainerboot raus um den Jugendlichen unser Segelrevier zu zeigen. Wir fuhren in Richtung See vorbei an der Insel Scharfenberg, zur Malche und dann über Saatwinkel zurück zum SCN.
An Land angekommen war das Schnupperwochenende leider vorbei. Nach einer kleinen Feedbackrunde kamen alle zu dem Entschluss dass ihnen das Wochenende gefallen hat.
Wir wollen hoffen, dass sich einige Jugendliche zu einem der nächsten Trainingstermine wieder bei uns einfinden.
Vielen Dank an Alexandra, Oliver und Andreas, die uns tatkräftig bei der Veranstaltung unterstützt haben. Dank auch an meinen Vater, der die Fotos gemacht hat.

Opti-B (28.06.2014)

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Opti-B (23.06.2012)

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O’pen Bic World Cup in Ascona/Lago Maggiore/Schweiz (29-31.Juli.2011) & German O’pen Cup in Surendorf/Ostsee (5.-7.08.2011)

Von Timo Schröfel

Am 23.Juli 2011 ging unsere Reise los, bei der wir letztendlich 3000 Kilometer in zwei Wochen zurückgelegt haben. Nachmittags fuhren wir in den Nordstern, um mein Boot zu verladen. Dank fleißiger Helfer ging das sehr schnell.
Nachts 4 Uhr starteten wir in Richtung Ascona und waren gespannt, wann wir da sein würden.
Die Fahrt verlief ganz gut, nur einmal hat das Navi schlapp gemacht, da waren es aber nur noch 20 Kilometer.
Nachdem es die ganze Fahrt in Deutschland geregnet hat, hatten wir nun strahlenden Sonnenschein und der blieb die ganze Woche. Ich habe mich sehr darauf gefreut, die anderen O’pen Bic Segler wieder zu sehen. Ich war der einzige Teilnehmer aus Berlin.
Nachmittags 16 Uhr kamen wir im Yacht-Club-Ascona an.Wir wollten schnell das Boot abladen und dann in unsere Ferienwohnung fahren.
Sie war nur zwei Kilometer vom Yachtclub entfernt, trotzdem hat es voll lange gedauert, bis wir angekommen sind. Das lag daran, dass unser Nawi die engen Gassen in der Altstadt von Ascona Solduno überhaupt nicht kannte. Die folgenden Tage lief dann alles ganz gut und wir waren froh, so nah am Veranstaltungsort zu wohnen (besonders an dem Tag an dem ich meine Startuhr vergessen hatte).

25 – 28.Juli 2011.Trainingstage
Damit wir das Segelrevier, wo der World Cup stattfindet erstmal kennenlernen können, hatten unsere Eltern ein Training organisiert.
Morgens 10 Uhr trafen wir uns zum ersten mal mit dem Trainer (der auch aus Deutschland gekommen ist).
In den nächsten Tagen hatten wir Wassertraining, Videoanalyse und Regattatheorie. Leider gab es kaum Wind, was am Lago Maggiore öfters der Fall ist. Am Dienstag Nachmittag hatten wir deshalb segelfrei. Einige von uns sind ins Schwimmbad gegangen. Aber ich nutzte die Gelegenheit, um mit der Seilbahn auf 1340 Meter Höhe zu fahren und den Lago Maggiore von oben zu sehen.
Am 28.Juli brachten wir unsere Boote vom Yachtclub ins Lido, wo für die einzelnen Nationen Stellflächen reserviert waren. Danach erledigten wir auch gleich die Einschreibung für den World Cup. Alle Starter bekamen Lycrashirts mit einer Startnummer. Ich hatte die 66. Das deutsche Team bestand aus 23 Teilnehmern, ausserdem waren Segler aus zehn weiteren Nationen, wie Japan, Brasilien, Frankreich, England und den USA vertreten.

29.Juli 2011: Erster World Cup Tag
130 Teilnehmer gingen an den Start und es war ein großes Gewusel bis alle Boote im Wasser waren. Wir wurden 45 Minuten geschleppt, nur um wenigstens ein kleines bisschen Wind zu kriegen, wir waren fast schon in Italien. Der wenige Wind war natürlich optimal für die leichten Segler und weniger für mich. Während der Wettfahrt gab es großes Geschrei und ich weiß jetzt was „Raum“ in allen möglichen Sprachen heißt. Insgesamt wurden heute drei Wettfahrten gesegelt.

30.Juli 2011: Zweiter World Cup Tag
An diesem Tag gab es glücklicherweise mehr Wind und auch das Schleppen funktionierte besser. Es gab 2 Wettfahrten und ich belegte dabei die Plätze 34 und 53. Nach der Rückkehr ins Lido gab es beim Deutschen Team gleich 2 Verletzte, Einer ist beim Essen holen über einen Steinblock gestolpert und der Andere hat sich die Ferse am Slipwagen aufgeritzt, so dass er im Krankenhaus genäht werden musste.

31.Juli 2011: Dritter World Cup Tag
Heute war wieder fast kein Wind entsprechend lange mussten wir geschleppt werden. Es wurden 2 Wettfahrten gesegelt. Nach der Rückkehr ins Lido ging gleich das Verladen der Boote los, denn wir wurden ja den nächsten Tag schon zum Trainingscamp in Surendorf erwartet. Gespannt warteten wir auf die Siegerehrung, die um 17 Uhr anfing.Das ganze deutsche Team erhielt eine Medaille, worüber ich mich freute.
Dann hieß es schnell verabschieden, aber die deutschen Segler sah ich ja in den nächsten Tagen in Surendorf schon wieder.
Unser Tagesziel war heute noch Konstanz und vor allem wollten wir vor dem Dunkelwerden noch die Berge hinter uns gelassen haben.Wie sich später herausstellte, war unsere Entscheidung, durch den St. Bernardino Tunnel zu fahren perfekt, denn die anderen haben viele Stunden im St. Gotthardt eingeparkt.

1 – 4.August 2011: Trainingscamp Surendorf
17 Uhr kamen wir an der Ostsee an. Wir dachten wir wären schnell gewesen, aber ein Mädchen war früher da. An diesem Tag luden wir nur noch das Boot ab und besetzten das Schlafgemach. So langsam kamen dann auch die Anderen und so hatten wir noch einen geselligen Abend.
Am nächsten Tag war um 10 Uhr Steuermannsbesprechung und Auslaufbereitschaft, davor gab es Frühstück und ich habe mein Boot aufgebaut. Es war richtig schöner Wind in der Kieler Bucht und so ging es dann auch schnell aufs Wasser. Doch das war nicht von langer Dauer denn es kam eine Nebelwand und wir mussten alle wieder zurück. Aber am Nachmittag war alles perfekt und wir hatten noch eine schöne Trainingseinheit. Auch die nächsten Trainingstage hatten wir gute Bedingungen zum Trainieren, bei Windstärke 4-5.

5 – 7.August 2011: German O‘pen Cup
23 Teilnehmer aus Deutschland gingen an den Start.
Es ging los mit der Steuermannsbesprechung, wo der Wettfahrtleiter uns die Regeln erklärt hat. Da es bei O‘pen Bic keine Proteste gibt, warnte er uns, dass er genau hinschauen wird, besonders im ersten Viertel des Feldes. Ausserdem galt die Regel, wenn die Jury auf einen Fehler aufmerksam machen muss, dann hieß es zwei mal kringeln! Also kringelt man lieber freiwillig nur einmal.
Am ersten Wettkampftag hatten wir Windstärke 5 und segelten gleich 6 Wettfahrten. Das war schlecht für mich, da ich an diesem Tag wegen gleich mehrerer technischer Schwierigkeiten nicht so gut sein konnte wie ich wollte.
Am zweiten Tag wurden 5 Wettfahrten gesegelt und da lief es für mich deutlich besser. Mein „Service Team“ hat gute Arbeit geleistet. So konnte ich die Plätze 10,11 und 14 ersegeln.

Am Tag 3 absolvierten wir bis 12:30 Uhr noch 3 Wettfahrten, wo ich leider wieder Probleme an meinem Boot hatte, die ich auf dem Wasser nicht lösen konnte und die mich dadurch mehrere Plätze zurückwarfen.
Schon um 14 Uhr war die Siegerehrung.
Gegen 17 Uhr traten wir die Rückfahrt nach Berlin an. Wegen einer langen Umleitung waren wir erst 22 Uhr in Berlin. Mein Boot haben wir noch abends in Scharfenberg abgeladen, aber ich wollte erst noch einmal mit nach Hause, mich in die Badewanne legen und saubere Sachen brauchte ich auch.

Am nächsten Tag ging ich dann nach Scharfenberg ins Camp, um mich auf den 2. Scharfenberger O’pen Cup vorzubereiten. Aber darüber schreibe ich im nächsten Bericht.

Top oder Flop – XIV. Bitburgpokal in Wismar (14.+15.05.2011)

Von Michael Steffenhagen

Am 14./15.05.2011 fand in Wismar der XIV Bitburgpokal statt. Nach der Ankunft am Freitagabend haben wir mit Fam. Edinger aus dem SCS den Geburtstag meines Vaters beim Grillen gefeiert.

Nach einer kurzen Steuermannsbesprechung am Samstag war der erste Start für 11:00 Uhr angekündigt. Insgesamt waren mit Nadine Edinger (SCS), Johannes Neumann (SVR) und mir aus Berlin 3 Laser 4.7 am Start. Die erste Wettfahrt ging mit einem 10. Platz bei 14 Startern leider daneben, dafür konnte ich mich bei der 2. Wettfahrt von einem 8. Platz an der ersten Tonne noch auf den 1. Platz im Ziel vorsegeln!! Meine erste gewonnen Wettfahrt mit dem neuen Boot!! Leider erwischt ich bei der dritten Wettfahrt auf der zweiten Kreuz die falsche Seite: die andere Seite bekam mit einen aufziehenden Gewitter einen 90°-Dreher mit mehr Wind und so fand ich mich mit drei anderen mit einigem Abstand am Ende des Feldes wieder. Mit dem Gewitter frischte der Wind auf 6 Bft. auf, so dass sich schnell eine kurze, steile Welle aufbaute. Auf der langen Halbwindstrecke sowie kurz vor dem Ziel bin ich leider auch noch dreimal gekentert, so dass mehr als ein 8.Platz leider nicht drin war. Nach dem Zieldurchgang frische der Wind noch weiter auf ca. 7-8 Bft auf. In einer der Böen bin ich dann noch einmal gekentert und dabei mit dem Masttop im Grund gesteckt. Da der Wind nicht wieder abflaute, bin ich bei der 4. Wettfahrt an diesem Tag dann nicht mehr gestartet. Wie ich später in der Ergebnisliste gesehen habe, sind in diesem Lauf nur 5 Laser 4.7 ins Ziel gekommen.

Am Sonntag sollten dann noch zwei Wettfahrten gesegelt werden. Start war wieder um 11:00 Uhr bei 4 -5 Bft. Nach einer guten Startkreuz war ich an der ersten Tonne 2ter, nach einem langen Vorwindgang dann 1ter. Diesen Platz konnte ich bis ins Ziel halten, so dass ich meine zweite Wettfahrt gewonnen hatte! Leider zog wieder ein Gewitter mit Blitz und Donner auf, so dass die Wettfahrtleitung die 6.Wettfahrt nicht mehr startete und uns alle zurück in den Hafen schickte. Die Regenfront mit Hagel und Starkregen erwischt uns dann jedoch doch auf dem Rückweg.

Am Ende bin ich mit einem Streicher 6ter geworden. Ohne die erste Wettfahrt und den DNS wäre sicherlich mehr drin gewesen, aber mit meinen beiden gewonnen Wettfahrten kann ich trotzdem sehr zufrieden sein. Mit den Einzelergebnissen 10 / 1 / 8 / dns / 1 war es eben eine „Top oder Flop“-Serie!

Michael Steffenhagen
Laser 4.7 GER 200054

Clubwettfahrt 1 und Schnuppersegeln (07.05.2011)

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Mein Rückblick auf die Saison 2010 (15.11.2010)

Von Michael Steffenhagen

Die Saison 2010 war mein letztes Jahr im Opti, da ich im November 15 werde und daher in der nächsten Saison nicht mehr im Opti segeln darf.

Meine Regatta-Saison startete in diesem Jahr bereits am 13.03 – 14.03. Die erste Regatta war die Fischereihafen-Regatta in Bremerhafen bei 4-5 Windstärken und gefühlten 2°C. Es waren 54 Opti´s am Start und es wurden 6 Wettfahrten gesegelt. Ohne vorher einmal in diesem Jahr gesegelt zu sein wurde ich nur 43.

Am 26.03 bin ich dann mit meinen Eltern über die Osterferien zum Gardasee ins Trainingslager sowie zur größten Opti-Regatta der Welt (29.Lake Gardasee Meeting) gefahren. Unglücklicherweise bin ich kurz vor dem Trainingslager in kurzer Zeit ca. 5 cm gewachsen, so dass ich auf dem plötzlich sehr viel kleineren Opti einige Probleme hatte mich zu recht zu finden (bis zum Saisonende im Oktober sollte ich noch weitere 17 cm wachsen!).

Vom 01.04 – 04.04 war dann die Regatta. Es waren 740 Opti´s gemeldet und dadurch wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt wo ich mit einem dnf, einem 141 und noch einem 141 (der dnf habe ich drin, weill kein Wind mehr war und ich dadurch nicht 30 min nach dem Ersten ins Ziel gekommen bin). Da wegen des wenigen Winds nicht alle Wettfahrten gesegelt werden konnten, bin ich in die schlechteste Gruppe eingeteilt worden, wo ich noch einen dnf, einen 82ten und noch ein bfd (der bfd wäre eigentlich ein 17er) unter meinen Möglichkeiten geblieben bin.

Am 10.04 – 11.04 war ich dann in Ribnitz. Bei 94 Teilnehmern wurde ich 67ter.

Am 17./18.04 habe ich dann damit meiner Schwester beim Willi Möllmer einen Ausflug in den Pirat gemacht. Bei 15 Startern wurden wir 13.

Am 24./25.04 bin ich auf dem Müggelsee beim Rahnsdorfer mit gesegelt. Es waren 105 Teilnehmer und ich wurde 67er.

15./16.05. Havel Cup auf dem Wannsee: Platz 29 von 46 Teilnehmer

Am 05/06.06 bin ich wieder Pirat gesegelt, aber diesmal mit meinem Vater beim Sea-Cup-North. Wir wurden 5ter von 14 Startern.

Am 11/12.06. bin ich auf der Müritz beim Optimal Cup mit gesegelt. Bei 69 Teilnehmern wurde ich nur 53ter.

Am 26/27.06 bin ich wieder mit meinem Vater in Güstrow Pirat gesegelt. Diesmal wurden wir bei 59 Startern 40ter.

Am 06.08 bin ich mit meinen Eltern nach Cuxhaven gefahren um mein Boot und den „Jumbo“ nach Helgoland zum „Störtebeker-Cup“ einzuschiffen. Da die Teilnehmerzahl dort begrenzt ist, war der Meldeschluss bereits im Februar. Innerhalb von nur 15 Minuten (Meldungen waren nur übers Internet möglich) waren die 120 Startplätze für die Opti B´s und A´s weg! Am 07.08 sind wir dann mit einer Fähre nach Helgoland gefahren. Am 08.09 sollten eigentlich 3 Wettfahrten gesegelt werden aber es war wieder mal, wie so oft in diesem Jahr kein Wind und trotz Startversuch um 17:00 Uhr konnten wir keine mehr segeln –das Kreuze gegen denn Strom war bei 2 Windstärken nicht möglich.
Am 09.08. war zwar Wind, aber nicht viel. Nach der ersten Wettfahrt ist mir durch die Altdünung die Quer zur Windrichtung stand übel geworden und ich bin reingeschleppt worden. Meine letzte Opti-Regatta hatte ich mir etwas anders vorgestellt!!

Das war meine Opti-Saison 2010. Insgesamt verlief die Saison bis dahin nicht sehr gut und ich hatte mir mein letztes Jahr anders vorgestellt. Zum Schluss war ich aber wohl doch etwas zu groß für den Opti geworden. Im Großen und Ganzen hat mir meine Zeit im Opti aber viel Spaß gemacht und ich konnte auf vielen verschieden Revieren Erfahrungen sammeln und hoffe diese auch in anderen Bootsklassen anwenden zu können.

Meine ersten Laser4.7 Regatten
In den Sommerferien haben mir meine Eltern dann einen rund 30 Jahre alten Laser gekauft. Da der Laser nicht mehr ganz neu und ich bei den geplanten Wettfahrten entsprechend konkurrenzfähig war, mussten mir meine Eltern zuerst noch das kleine Laser4.7-Segel sowie das dazugehörige Mastteil kaufen (das mitgekaufte Laser-Standard-Segel war für mein Gewicht nun doch zu groß) sowie das Strecker- und Niederholersystem erneuern.

Meine erste Laser4.7 Regatta war am 21/22.08 in Kiel. Es war ordentlich Wind aber ich bin eigentlich ganz gut mit ihm fertig geworden. Es waren 11 Starter und ich wurde als 9ter nicht letzter! Höhepunkt war jedoch ein Gewitter, das in der letzten Wettfahrt mit Blitz, Donner, viel Regen und 7-Windstärken über die Kieler-Bucht zog.

Am 04/05.09 war ich dann bei der Landes-Jugend Meisterschaft Mecklenburg-Vorpommern in Rerik. Es waren 19 Starter und ich wurde insgesamt 6ter, wobei ich sogar eine Wettfahrt gewinnen konnte.

Am 18/19.09. war ich beim Segler-Haus Preis beim VsAW. Die Regatta war gleichzeitig die Distriktmeisterschaft Ost für die Laser. Bei 10 Startern wurde ich bei 4-5 Windstärken 3ter. Nach der Preisverteilung hat mich der Berliner Landes-Trainer für die Laser Olaf Koppin angesprochen und mich gefragt ob ich mit ihm und noch anderen in den Herbstferien in Warnemünde an einem Trainingslager teilnehmen möchte. Natürlich habe ich zugesagt.

Am 25/26.09. war dann die Berliner Jugendmeisterschaft auf dem Müggelsee. Am Samstag war kein Wind und es hat geregnet. Am Sonntag war ein bisschen Wind und wir konnten noch 4 Wettfahrten segeln. Leider haben die Ergebnisse so gewürfelt, dass ich mit dem 7. Platz bei 17 Startern einen Platz schlechter war wie meine schlechteste Wettfahrt.

Am 09./10.10. war „Der Wikinger“ auf dem Müggelsee. Leider waren nur 4 andere 4.7er am Start. Davon jedoch der erste und zweite der Berliner Jugendmeisterschaft. Mit drei ersten Plätzen konnte ich meine erste Laser-Regatta gewinnen!!!
Im Anschluss an die Preisverteilung sind wird dann noch am Sonntag mit Olaf nach Warnemünde zum Lehrgang gefahren.
In Warnemünde war dann bis zum Donnerstag wieder sehr wenig Wind, so dass wir nicht alle Trainingseinheiten auf dem Wasser machen konnten und einen Tag sogar in die Schwimmhalle nach Rostock gefahren sind. Erst am Donnerstag war dann richtig Wind und es hat in den Wellen hat richtig Spaß gemacht. Am Freitag war dann wieder wenig Wind, so dass wir schon früh wieder nach Berlin fahren konnten.

Die Boote haben wir in Warnemünde gelassen, da wir am 23./24.10. noch mal zum „Heldenspuk“ hochgefahren sind. Mit 4-5 Windstärken war dann am Samstag ordentlich Wind so dass wir 4 Wettfahrten segeln konnten. Leider hatte ich noch nicht soviel Erfahrung im Laser mit Wind und Welle, so dass es nicht ganz so gut lief. Da am Sonntag der Wind weiter zulegte und wir nicht mehr segeln konnten, konnte ich meinen 11. Platz bei 15 Startern nicht mehr verbessern.

Insgesamt hat die zweite Jahrshälfte im Laser viel mehr Spaß gemacht (die höhere Bootsgeschwindigkeit bei mehr Wind ist einfach geil) und mein Start in die neue Bootklasse fand ich schon gut. Da ich bisher im Laser zu keiner Trainingsgruppe gehörte, habe vor allem von meinen Erfahrungen aus meinen 6 Opti-Regattajahren profitieren können, die ich ohne die Unterstützung meiner Eltern und meines Trainers Harald Weichert so nicht hätte sammeln können.

Mit meinen Regattaergebnissen bin ich daher ganz zufrieden: in der Laser4.7-Rangliste wurde ich 22. von 62 Seglern und in der U16-Wertung sogar 17. von 54 Seglern. Mit den Ergebnissen aus diesem Jahr habe ich mit nur 5 Ranglistenregatten die Qualifikation für die Deutsche Jugendmeisterschaft 2011 auf der Müritz geschafft. Das ist mir im Opti leider nie gelungen.

Ich hoffe, dass ich in der nächsten Saison die Ergebnisse aus diesem Jahr wiederholen, mich vielleicht noch weiter verbessern und auch bei viel Wind und Welle gute Ergebnisse erzielen kann.

Michael Steffenagen
(Laser GER-46438)

Störtebeker Opti-Cup (08.08.2010)

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