Regattabericht Goldenes Beil 2024 (04. + 05.05.2024)

Von Oliver Bajon

Die BÄRCHEN Crew reiste getrennt an. Während Gunter mit Bärchen und Womo bereits Freitag Position im Karolinenhof einnahm, kam Crew Oliver erst am Samstag morgen in Schmöckwitz an. Man wurde freundlich und hilfsbereit begrüßt, es gab Einweisung für das Gelände und Unterstützung beim Hänger verräumen.

Samstag war leider nicht genug Wind für faires Regattasegeln, zunächst warteten die meisten Teilnehmer an Land, nach und nach nutzen dann doch der eine oder andere die kurzen Windfelder, um den Langen See zu erkunden. Dann wurde gegen Mittag der Grill angeworfen und die für die Ausgabe auf dem Wasser vorgesehenen Bockwürste an Land angeboten. Wie es oft so kommt: kaum hatte die BÄRCHEN Besatzung am Grill leckeren Burger und Pommes bestellt, ging AP runter: Start gegebenfalls in einer halben Stunde. Also schnell den guten Burger vertilgt und den Piraten
in die Slip-Schlange eingereiht.

Nach einigen Böen und Drehungen, kam man auf dem Startschiff zu der Einsicht, doch wieder AP an Land zu setzen und weiter abzuwarten.
Einige vertrieben sich die Zeit mit Bauen an Boot oder Slipwagen, ausserdem gab es diverse Sportangebote vom Club: Volleyball und Tischtennis standen hoch im Kurs. Schlussendlich dann Startverschiebung auf Sonntag, keine Wettfahrt am Samstag. Dafür heizte abends DJ Fox ordentlich ein.

Für den Sonntag waren dann Böen bis 22 kts angesagt, so hastig kam es dann doch nicht, anfangs hatte BÄRCHEN eher Schwierigkeiten auf den Seddinsee zu kommen, es kamen dann aber doch noch genug Boote zum Schleppen vorbei. Den ersten Start hatten die Ixylons, Piraten danach und abschliessend wurden die OK-Jollen auf die Bahn geschickt.

Donald legte gleich einen ersten vor, Karsten und Rolf konnten BÄRCHEN auf den dritten Platz verweisen. Ruck zuck ging es weiter auf dem Manöverdreieck. Beim zweiten Rennen wurde X am Start signalisiert, das sollte noch überraschende Auswirkungen haben. Die letzten beiden Rennen konnten Höfti und Burkhard für sich entscheiden und damit sah es nach einem Gesamtsieg für 4433 aus.

Nach 4 kurzen Wettfahrten bei mittlerem Wind ging es zurück in den SC Karolinenhof. Nach dem Abbauen konnte man sich wieder duch die
kulinarischen Angebote stärken. Die Siegerehrung wurde dann von heftigen Schauern begleitet, prima, dass reichlich Pavillonzelte aufgebaut waren unter denen man abwettern konnte.

Es gab Sachpreise und neben dem Goldenen Beil Ehrungsgaben für die Berliner Meister. Wie so einige war auch die BÄRCHEN Crew überrascht: mit Streicher und OCS für 4433 im zweiten Rennen gewann mit einem Punkt Vorsprung das Mixed-Team auf 4263.

Herzlichen Glückwunsch an die Berliner Meister Donald und Phyllis und die Vizemeister Höfti und Burkhard. Es war eine sehr schön organisierte Veranstaltung mit viel Einsatz der Vereinsmitglieder, herzlichen Dank.

Beil 4202 BÄRCHEN Gunter und Oliver

Goldenes Beil der Piraten 2024 am langen See im SCK in Grünau.

Hall of Fame 2023 – Vereinsergebnisse der Saison 2023

Aalemann-Cup 2023 (16.09.2023)

IDM Varianta 2023 (24. – 28.07.2023)

IDM der Piraten auf der Unterhavel (10.07. – 15.07.2023)

Opti B Cup – SCN 2023

Clubregatta Nr 2 2023 (13.5.2023)

Bei bestem Sonnenwetter und teilweise heftigen Böen treffen wir uns im Segelclub. Leider sind bisher nur 3 Schiffe gemeldet. Dreizehn Uhr sollte der Start stattfinden. Um noch dem einen oder anderen die Chance zur kurzfristigen Teilnahme zu ermöglichen wird Startverschiebung von Oliver Bajon angeordnet. Die Startboje hat unser Sportwart bereits direkt vor dem Vereinssteg platziert. Die neue Startzeit ist nun für 14 Uhr geplant.
Leider lässt sich in der gewonnenen Stunde kein zusätzliches Boot besetzten. Also geht es nun pünktlich los. Bereits auf der 1. Kreuz übernimmt der erfahrene Wolfgang Kaplick die Führung des kleinen Feldes mit seiner Granada. Die starken Böen machen allen drei teilnehmenden Schiffen schwer zu schaffen. Oftmals muss Höhe hergegeben werden, um dem stark auffrischenden Wind Respekt zu zollen. Zwischen Gunnar Zarbock und Eugen Manderla geht es Kopf an Kopf um den 2. Platz. Es wird sich regelmäßig abgewechselt. Auf der 1. Runde ist Wolfgang als erster am „Briefkasten“, unserer Wendemarke des Kurses. Im Windschatten der Insel Scharfenberg fällt es schwer erneut Fahrt aufzunehmen und das Feld schiebt sich sehr eng zusammen. Es ist wieder alles offen und jeder kleine Fehler könnte entscheidend sein. Wolfgang Kaplick bleibt ruhig und schafft es auch auf dem Schlag zurück zur Startlinie einen Vorsprung zu behalten.
Die 2. Runde scheint gleichem Muster zu folgen wie Runde 1. Aus dem Windschatten bei Scharfenberg hinaus hat Gunnar offensichtlich die beste Böe im Rücken und schafft es fast noch mit der Granada gleich zu ziehen. Mit kleinem Abstand kommt Wolfgang Kaplick als erster durchs Ziel. Für den Regattasieg hat der Vorsprung jedoch nicht gereicht. Mit berechneten 47 Minuten und 6 Sekunden gewinnt Gunnar Zarbock die 2. Clubregatta zusammen mit Nemo Holtmann. Hier zahlt sich der Yardstick-Unterschied von 7 zwischen Folkeboot und Granada entscheidend aus.
Am Segelclub angekommen gibt es köstliche Kaltgetränke und frisches Essen vom Grill auf der sonnigen Terrasse. Die Regatta hat allen Teilnehmern viel Spaß bereitet!
Ergebnisse:

  1. Platz Gunnar Zarbock, Nemo Holtmann, YS 114, gemessen 00:53:42, berechnet 00:47:06
  2. Platz Wolfgang Kaplick, Karsten Kahl, Fabian Selent, YS 107, gemessen 00:52:45, berechnet 00:49:18
  3. Platz Eugen Manderla, Manfred Richter, Mario Korous, YS 109, gemessen 00:56:10, berechnet 00:51:32
    von Fabian Selent

Regatten in Tegel (1.5.2023)

Von Gunnar Zarbock

Zum Tegeler Auftakt für die Folkis gehört noch die Goldplakette beim JSC. Auch hier leider nur 11 Meldungen.

Der Sonnabend fing nass und kalt an. Aber unerwartet liess sich doch ein nordwestlicher Wind schon früh am Morgen blicken und die Regenwolken nieselten auch nicht den ganzen Tag, ein Glück!

Bei der Windrichtung ging es immer Up & Down, Wasserwerk – Malche. Also ein großes Spektrum Fehler zu machen. Einmal die falsche Seite und man ist weg vom Fenster. Gesagt getan, falsche Seite erwischt. Konnten uns am Ende aber auf Platz 7 retten.

Arne und ich waren zufrieden, wie Tibbe sich durch das Feld schob. Mit einem Fehlstart hatte sich GER-1123 aus dem Rennen genommen, hui!

2. Wettfahrt lief dann erst gut aber leider wieder den falschen Dreher erwischt. Bei der Dichte des Feldes ist man dann fix auf Platz 9 im Ziel. Aber dennoch zufrieden, da wir wieder vor unserem Freund lagen.

3.Wettfahrt, der Wind konnte sich nicht entscheiden. Malche-Strandbad und ruppige Dreher. Ich musste Arne von Kiste zu Kiste jagen, schnelle Wenden im richtigen Moment spühlen uns nach dem Start auf Platz 1 am Luvfaß! Auf der achterlichen Tour holen uns die Cracks dann doch ein aber wir halten die 3 Runden einen knappen Platz 4! Wir sind aus den Socken! Und fahren grinsend und glücklich gen Hafen.

Die Crew der Frieda mit Rainhard am Ruder Ute in der Mitte und Rembert auf dem Vorschiff schlugen sich gut in dem Feld. Erreichten aber nur die Plätze 10, 11 und 10. Der Abend wurde dann noch beim JSC bei Chilli und Bier beendet, da Ute uns netterweise mit Ihrer „ICHUNDDU“ rüberfuhr, und glücklicherweise auch wieder zurück 😉

Sonntag dann wieder Wind aus der selben Richtung aber dieses Mal mit Sonne! Ich schlief auf Tibbe und die Nacht war KALT! 5°! Brrr..

Die Manschaften trudelten langsam ein und es ging los, mit Sonne! Die Laune war gut, Arne und ich besprachen nochmal unsere Taktik, es muss ein erster Platz her! Aber wo finden? Ganz klar: In den Drehern auf dem See!

Wieder Malche-Strandbad, teils drehte der Wind bis Borsigwerk und somit war trotz ausrechendem Wind Warten angesagt, 2 Stunden! Ganz ehrlich, wir hatten keinen Bock mehr, aber nebenher hab ich den See etwas gelesen und plötzlich ging es los! Vorbereitung, sortieren der Faltenomis auf der Linie. „Warum lassen die mich da oben rein?“, denk ich mir. Okay das Geschenk nehm ich an. Wir wenden weg und erwischen den Glücks-Malche-Zieher..anders kann ich das nicht nennen. Und wieder sind wir mit den Topleuten oben am Faß, bekommen nun noch die passende Kippe und gehen als Erste rum!

Abdeckung vom Feld und willkürlich einsetzende Winde lassen uns das Leefaß leider nicht als Erste runden. Egal, wir liegen gut und halten bis zum Ende einen schönen 5.Platz! Gesamt sind wir damit 7. bei der Goldplakette und beim Tegeler Auftakt sogar gesamt 6.!

Frieda und Crew fanden den Weg als 11. ins Ziel, was dann auch das Endergebnis war. Aus meiner Sicht dennoch eine gute Leistung, das Feld war selten sehr weit gezogen. Den Tegeler Auftakt schloss die Crew um Rainhard als 9. ab. Glückwunsch!

Hier die Ergebnisse der Goldplakette.

Sonnabend Abend fragte uns Klaus, ob wir den Koffer-Cup mit fahren. Spontan meldeten wir beide unsere Folkis an. Ist schon praktisch mit dem Smartphone, manage2sail aufgerufen und wir sind beide dabei, Einhand.

Wieder klasse Wetter! Start Richtung Wasserwerk diesmal. Klassisches Dreieck, drei Runden und drei Gruppen gehen an den Start. Die großen Schnellen zuerst. Trotz misslungenen Starts von Wolfgang Kaplick konnte er das feld bestimmen.

In der zweiten Gruppe gewinnt Klaus Krüger! Beiden Gewinnern einen großen Glückwunsch!

Die dritte Startgruppe stellte das größte Feld dar, die Regattaklassen. H-Boote, IF-Boote, Variantas, Laser (ach nein ILCA), ein Starboot (!) und noch andere Racer. Ein guter Start und ich liege recht weit vorne und kann mich ganz gut halten. Erste Wettfahrt ein 11. und so sollte auch der zweite Lauf enden, die auf der Heiligensee Seite rauf und runter gesegelt wurde. Windstärke 2-3 mit hübschen Böen und seltsamen Löchern. Rainhard fuhr einen schönen 14. Gesamtplatz ein!

Hier die Ergebnisse vom Koffer-Cup. Gruppe 1, Gruppe 2 und Gruppe 3.

Ein tolles langes Regatta Wochende!

Ganz liebe Grüße von Gunnar

Nordische Folkeboote bei der Goldplakette in Tegel, Mai 2023