Geschichte des SCN 1950 - 1959

1950

Das Jahr ist von den Jubiläumsveranstaltungen zum 30-jährigen Bestehen geprägt. Der Festball verzeichnet rund 500 Besucher. Jedes Mitglied hatte zwei Pflichtkarten abzunehmen und drei weitere zu vermitteln. Der Club erhält eine Vollkonzession, nachdem es im Vorjahr Probleme mit alkoholischen Getränken gab, die im Ausschank nicht gestattet waren. Rudi Holle beabsichtigt, einen Piraten für die Jugendabteilung zu bauen.


Foto: Standerhissung am Karfreitag 1950


Foto: Trocknen der Baumwollsegel vor der Jubiläumswettfahrt (1950).


Foto: Bau des "Lindenblatt" von Kam. Dembiak Senior und Junior, 1950.

1952

Nach vielen Arbeitsdiensteinsätzen und außerordentlichen Anstrengungen wird am 14. Juni der neue Kantinenbau eingeweiht, so wie er in seiner äußeren Form noch heute steht. Die Interessengemeinschaft der Vereine auf den Rustwiesen wird ins Leben gerufen, um gemeinsam interessierenden Argumenten ein größeres Gewicht gegenueber Ämtern und politischen Gremien verleihen zu können.

An der Jubiläumswettfahrt des Spandauer Segelclubs beteiligt sich der SCN mit 18 Meldungen. Der Kam. Birr hat seinen Jollenkreuzer von den Engländern als letzter zurückerhalten.


Fotos: Die Erstausstattung des neuen Clubhauses (1952).


Foto: Die Messe des neuen Clubhauses (1952).

1953

Der Vorsitzende Bernhard Nölte stellt fest, dass im Verein eine gewisse Lethargie platzgegriffen hat und der Nordstern scheinbar anfängt zu vergreisen. Der soeben gestiftete Taucherorden wird als erstem Ritter Albert Reussner verliehen mit dem Hinweis, ihn gemäß Stiftungsurkunde zu jedem offiziellen Anlaß zu tragen. Werner Kunze ist vom Verband als Vermesser für die Brandt'sche Formel bestätigt. Bei den Jubiläumswettfahrten der SVO3 haben Kunze und Masspfuhl jeweils 1. Plätze ersegelt.

1954

Die Mitglieder des SCS verlieren bei einem Großbrand fast ihre gesamte Bootsflotte. Im Nordstern wird eine Umlage von 3 DM pro Mitglied als notlindernde Spende für die so übel heimgesuchten Kameraden beschlossen.

1955

Am 6. März wird laut Protokoll das erste weibliche Mitglied unseres Clubs aufgenommen. Es ist Vera Winkelmann, vermählte Jaeger, die aus der Jugendabteilung übernommen wird.

1956

Anläßlich des diesjährigen Absegelns ist der erste offizielle Besuch einer 30-köpfigen Delegation der befreundeten SK Teufelsbrück zu vermelden.

1957

Aus dem Fahrtenwettbewerb des DSV gehen Heinz Schneider mit einem 2. Preis und der Goldenen Plakette sowien Hans Otto mit einer Erinnerungsplakette hervor.

1958

Bei den Frühjahrs-Bezirkswettfahrten haben unsere Segler 12 1. Preise, 6 2. Preise und einen 3. Preis heimgefahren. Aufgrund eines Briefwechsels zwischen den Seglerverbänden Ost und West empfiehlt der DSV, von Wettfahrtstarts im Osten abzusehen. Vorausgegangen war die Sperrung der Interzonen-Wasserstrassen für Sportboote. Der Seglertag leitet dem Technischen Ausschuß einen Antrag zur weiteren Bearbeitung zu, demzufolge die Bauvorschriften für 15qm-Jollenkreuzer so zu ergänzen seien, dass ihre Wandereigenschaften erhalten bleiben. Es bleibt ein guter Vorsatz.

Der Verein zählt jetzt 61 Senioren und 22 Jugendliche.

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